Alles neu

Dani Harter_Alles neu

Alles neu

Daniel Harter’s erste Solo- CD ist da! Der Musiker, der musikalisch normalerweise als Gittarist mit der Band „Echtzeit“ unterwegs ist, schlägt mit dieser Scheibe ganz neue Saiten an. Und „Alles neu“ ist auch der Titel der CD. Wer hier Rock a la Echtzeit erwartet, wird enttäuscht sein. Aber wer sich auf die Musik und die Texte einlässt, den erwarten rhythmische Melodien, tiefgründige und teils nachdenkliche Texte.
In seinen Texten spricht Dani über seine Sehnsucht nach Gott und seine Beziehung zu ihm. Er redet über Freude und über Enttäuschungen auf dem Weg. Und er singt über seine Zeit in Afrika. Die Texte wollen helfen, tragen und trösten. Und sie ermutigen, nach vorn zu sehen. Sie sind nicht sofort eingänglich, aber sie sind es auf jeden Fall wert, darüber nachzudenken, sie sind kleine Predigten in Liedform.
Auch die Musik ist wird nicht sofort zum Ohrwurm. Es braucht ein mehrmaliges Anhören, um die ganze Tiefe der Musik zu erleben. Im Vordergrung stehen Dani’s Stimme und seine Gittare, begleitet von viel Rhythmus und Gefühl. Insgesamt spürt man der CD Danis Leidenschaft für Gott ab. Schade, dass die CD nach 8 Titeln Genuss schon wieder zu Ende ist. Trotzdem kann ich die CD wirklich sehr empfehlen.
Unter www.danielharter.de gibt’s Kostproben und dort kann die CD auch bestellt werden.

Lias Levi ist da!!

Lias Levi ist da

Alles weitere im Anhang!!

Wahre Größe durch Demut

Humility

Humility: True Greatness
von C.J. Mahaney

In den letzten Wochen habe ich ein Buch gelesen, das mich sehr verändert hat und hoffentlich noch mehr verändern wird: Humility: True Greatness von CJ Mahaney.
Mahaney hat schon einige echt gute Bücher geschrieben und packt mit diesem Buch ein superwichtiges und spannendes Thema an: Demut.

Im ersten Teil des Buches beschreibt Mahaney, was Demut ist, indem er es von der Bibel her definiert und dem Stolz gegenüberstellt. „Demut bedeutet, sich ehrlich einzuschätzen im Licht von Gottes Heiligkeit und unserer Sündhaftigkeit.“ (S. 22) Demut ist nichts, was man machen kann, es ist ein Geschenk, was Gott uns aus Gnade schenkt, es ist ein Ziel, was wir mit Gott erreichen sollen und es ist der Charakter Gottes, der immer mehr unser Charakter werden soll. Das Gegenteil von Demut ist Stolz. Stolz macht uns zu Gott, Stolz ist der Grund, warum Adam und Eva das Paradies verlassen mussten und Stolz ist der Kern aller Sünden.
Mahaney macht in seinem Buch deutlich, dass Stolz und damit Sünde nur durch Demut zu besiegen ist. Wahre Größe erreicht man durch Demut, nicht durch Stolz. Damit stehen sich diese Welt, in der Stolz und Hochmut zu Macht und Einfluss führen, und das Reich Gottes, in dem wahre Größe im Dienen liegt, gegenüber. Jesus selbst ist das Vorbild für Demut. Sein Leben und sein Tod definieren, was Demut bedeutet. Aber mehr noch: „Allein sein Opfer macht ermöglicht uns, eine in Gottes Augen wahre Größe zu erreichen und zu erleben.“ (S. 48)

Im zweiten Teil geht Mahaney darauf ein, wie man praktisch Demut lernen kann. Dabei findet er keine neuen Antworten, sondern kommt zurück auf das, was für uns oft langweilig klingt, aber so wichtig ist:
1. Lebe immer in der Nähe des Kreuzes. „Vater, ich möchte so nah wie möglich an deinem Kreuz stehen, weil es viel schwerer für mich ist, arrogant zu sein, wenn ich dort bin.“
2. Begib dich täglich in die Abhängigkeit Gottes
3. Sei dankbar
4. Verbringe Zeit im Gebet, in der Anbetung und mit Gottes Wort
5. Gib deine Sorgen bei Gott ab
6. Gehe mit Gott durch den Tag und lerne an den Sorgen des Alltages Demut
7. Reflektiere abends den Tag und ehre Gott dafür
8. Studiere die Eigenschaften Gottes, seine Gnade und deine Sünde
9. Entdecke die Gnade Gottes in deinem Leben und im Leben anderer Menschen. „Nur die, die demütig sind, können beständig Beweise der Gnade Gottes im Leben anderer finden…) (S. 100)
10. Vertraue auf Gottes Treue, er hat dich berufen, er hält dich fest.

In einem dritten Teil beschreibt Mahaney, welche Auswirkung Demut mich und auf Menschen in meiner Umgebung hat:
• Demütige Menschen können andere ermutigen, sie haben Worte, die aufbauen statt zu vernichten. Sie sind bereit, zu geben statt zu nehmen.
• Demütige Menschen nehmen Korrektur an. Sie wissen, dass sie nur durch die Hilfe anderer wachsen.
• Demütige Menschen leben, was sie glauben. Sie kämpfen gegen Sünde und leben gehorsam.
• Demütige Menschen vertrauen auch im Leid auf Gott und warten geduldig auf Gottes Hilfe.

Ohne wachsende Demut ist ein Dienst für Gott nicht möglich. „ Letztlich kann es keine effektive Ausdehnung unserer Mission und unseres Dienstes geben, keine Erfüllung unseres speziellen Zweckes, zu dem uns Gott berufen hat, wenn wir nicht Demut in unserem Herzen fördern und Stolz in unserem Leben schwächen.“

Dieses Buch lohnt sich wirklich zu lesen. Es ist sehr praktisch geschrieben, es triftet nicht in theologische Diskussionen ab, ist aber trotzdem wohltuend nah an Gottes Wort. Immer wieder nimmt der Autor Bezug auf Aussagen und Geschichten der Bibel. Man merkt dem Autor an, dass ihn dieses Thema beschäftigt und verändert, er bezeichnet sich selbst als „Ich bin ein stolzer Mensch, der durch die Gnade Gottes der Demut nachjagt.“
Das Buch ist in einem relativ einfachen Englisch geschrieben, so dass man es mit normalen Englischkenntnissen, eventuell auch mithilfe eines Wörterbuches gut und flüssig lesen kann. Das Buch kostet 9,50 €.
Ich wünsche dir viel Freude und Gewinn beim Lesen!

Henry Dittrich

Hier noch die praktischen Tipps aus dem 2. und 3. Teil des Buches:

ALWAYS:
1. Reflect on the wonder of the cross of Christ.

AS EACH DAY BEGINS:
2. Begin your day by acknowledging your dependence upon God and your need for God.
3. Begin your day expressing gratefulness to God.
4. Practice the spiritual disciplines – prayer, study of God’s Word, worship. Do this consistently each day and at the day’s outset if possible.
5. Seize your commute time to memorize and meditate on Scripture.
6. Cast your cares upon Him, for He cares for you.

AS EACH DAY ENDS:
7. At the end of the day, transfer the glory to God.
8. Before going to sleep, receive this gift of sleep from God and acknowledge His purpose for sleep.

FOR SPECIAL FOCUS:
9. Study the attributes of God.
10. Study the doctrines of grace.
11. Study the doctrine of sin.
12. Play golf as much as possible.
13. Laugh often, and laugh often at yourself.

THROUGHOUT YOUR DAYS AND WEEKS:
14. Identify evidences of grace in others.
15. Encourage and serve others each and every day.
16. Invite and pursue correction.
17. Respond humbly to trials.

“Mahaney raises a battle cry to daily, diligently, and deliberately weaken people’s greatest enemy--pride--and cultivate their greatest friend--humility.”

Gottes Meisel


Dieses Theaterstück hab ich mit einem Freund bei einen Jugendgottesdienst gespielt. Mich hat das Stück sehr beeindruckt, da es einen Gott darstellt, der gleichzeitig liebevoll und mächtig ist. Er ist mir in seiner Liebe zugewandt. Er setzt seine Macht nicht gegen mich ein, sondern für mich. Aber er ist auch kein Hampelmann, der sich manipulieren lässt von meinen Wünschen- er ist Gott!
Der link ist : http://www.youtube.com/watch?v=32UfHDKEU0Q
Das Original gibt es hier: http://www.youtube.com/watch?v=AhfUzodLRvk

Viel Spaß damit!

Shell- Jugendstudie 2010

Gestern erschien die neue Shell- Jugendstudie und drei Dinge haben mich positiv überrascht:

1. Jugendliche blicken trotz Krise optimistisch in ihre Zukunft. Da kann ich noch nicht sagen, was ich davon halten soll. Ist das echter Optimismus, dann wäre das gut. Oder verschließt man die Augen vor der Realität und lenkt sich ab- keine Ahnung. Das wird man erst dann sehen, wenn diese Generation wirklich anpackt und was bewegt. Interessant ist, dass sozial benachteiligte kaum Chancen für die Zukunft sehen, während reichere Jugendliche optimistisch sind- die Schere zwischen arm und reich wird größer.

2. Jugendliche haben kaum noch einen Bezug zum Christentum und sind immer weniger religiös verwurzelt. Das klingt zunächst nicht gut und ist irgendwie auch ein Armutszeugnis für die Arbeit der Kirchen und Gemeinden. Trotzdem glaube ich, dass das den Weg frei macht für echtes, lebensnahes Christsein. Ich erlebe immer wieder, dass Jugendliche, die keinen Bezug zu Kirche haben, offener sind für Glaube als solche, die „irgendwie christlich“ sind, aber nicht wirklich Glauben leben.Von daher sehe ich eine große Hoffnung, dass Gottes Reich wächst, sicherlich auch abseits von herkömmlicher Kirche und Gemeinde.

3. Jugendliche sehnen sich nach intakter Beziehung und Familie. Das finde ich krass, weil ich so oft erlebe, dass die Sehnsucht da ist, aber es gelingt immer weniger, das zu leben. Gott hat eine Sehnsucht nach heilen Beziehungen in uns gelegt, aber wenn wir sie ohne biblische Werte leben, können sie nicht gelingen. Hier ist mein Vorbild als Christ gefragt. Ich kann gesunde Beziehung vorleben, Sehnsüchte wecken und Menschen ins fragen bringen. Ich glaube, dass hier eine große Offenheit und viele Fragen sind, auf die die Bibel und wir als Christen Antworten wissen.

Weitere Infos zur Studie gibt es z.B. hier:
http://www.focus.de/schule/familie/tid-19834/shell-jugendstudie-2010-trotz-krise-optimistisch_aid_551262.html